Volkersberger Kurs
Lehrgang für Mitarbeitende aus Archiv, Dokumentation und Registratur
in Einrichtungen der katholischen Kirche
Die Bundeskonferenz der kirchlichen Archive in Deutschland bietet seit 1974 im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz Lehrgänge für Nachwuchskräfte der kirchlichen Schriftgutverwaltung in Registratur und Archiv an, die nach ihrem ersten Domizil, einem Tagungshaus im Bistum Würzburg, „Volkersberger Kurse“ genannt werden. Seit einigen Jahren werden sie jedoch stets in bewährter Zusammenarbeit mit dem Katholisch Sozialen Institut (KSI) des Erzbistums Köln in Bad Honnef durchgeführt.
Der Lehrgang dient vor allem der Qualifizierung von Angestellten ohne Fachausbildung für die Tätigkeit in kirchlichen Archiven und Registraturen der Bistumsverwaltungen, aber auch anderer kirchlicher Organisationen oder der Orden. Neben Teilnehmern aus Deutschland waren in den letzten Kursen auch stets Teilnehmer aus Österreich oder der Schweiz vertreten.
Die Dozentenschaft setzt sich zusammen vor allem aus Archiv- und Registraturleitern der bundesdeutschen Diözesen; sämtlich ausgewiesene Fachleute auf ihrem Gebiet. Hierdurch wird die Gewähr geboten einerseits für eine enge Anbindung der Lehrinhalte an die Praxis und andererseits für die Berücksichtigung des jeweils aktuellen Forschungsstandes.
Auf dem Lehrplan stehen insgesamt sechs Fachgebiete: Aufbau und Aufgaben der Kirche; Schriftgutverwaltung; Kirchenrecht; Kirchengeschichte; Archivkunde und Bestandserhaltung sowie Paläographie mit Aktenkunde. Dadurch vermittelt der Lehrgang trotz der knappen Unterrichtszeit eine gute Grundlage sowohl im Bereich der Schriftgutverwaltung als auch des Archivs. Beide Gebiete werden bewusst in einem Kurs behandelt, da sie auch in der täglichen Arbeit in vielfältiger Weise aufeinander bezogen sind. Ab der zweiten Kurswoche werden Testklausuren geschrieben. Zudem fertigt jeder Teilnehmer eine schriftliche Hausarbeit an, in der das Gelernte auf den jeweils eigenen Arbeitsbereich angewendet werden soll. Aufgelockert werden die vier Unterrichtswochen durch fachspezifische Exkursionen (z. B. Papiermuseum, Besuch von Registraturen, Archiven und Restaurierungsbetrieben). Zum Abschluss der Prüfung erhält jeder Teilnehmer ein Zeugnis mit den Fachnoten und einer Gesamtzensur.
Auch 2011 wird wieder ein Kurs angeboten. Den Flyer und das Anmeldeformular können Sie hier herunterladen.
Volkersberger Kurs
Lehrgang für Mitarbeitende aus Archiv, Dokumentation und Registratur
in Einrichtungen der katholischen Kirche
Die Bundeskonferenz der kirchlichen Archive in Deutschland bietet seit 1974 im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz Lehrgänge für Nachwuchskräfte der kirchlichen Schriftgutverwaltung in Registratur und Archiv an, die nach ihrem ersten Domizil, einem Tagungshaus im Bistum Würzburg, „Volkersberger Kurse“ genannt werden. Seit einigen Jahren werden sie jedoch stets in bewährter Zusammenarbeit mit dem Katholisch Sozialen Institut (KSI) des Erzbistums Köln in Bad Honnef durchgeführt.
Der Lehrgang dient vor allem der Qualifizierung von Angestellten ohne Fachausbildung für die Tätigkeit in kirchlichen Archiven und Registraturen der Bistumsverwaltungen, aber auch anderer kirchlicher Organisationen oder der Orden. Neben Teilnehmern aus Deutschland waren in den letzten Kursen auch stets Teilnehmer aus Österreich oder der Schweiz vertreten.
Die Dozentenschaft setzt sich zusammen vor allem aus Archiv- und Registraturleitern der bundesdeutschen Diözesen; sämtlich ausgewiesene Fachleute auf ihrem Gebiet. Hierdurch wird die Gewähr geboten einerseits für eine enge Anbindung der Lehrinhalte an die Praxis und andererseits für die Berücksichtigung des jeweils aktuellen Forschungsstandes.
Auf dem Lehrplan stehen insgesamt sechs Fachgebiete: Aufbau und Aufgaben der Kirche; Schriftgutverwaltung; Kirchenrecht; Kirchengeschichte; Archivkunde und Bestandserhaltung sowie Paläographie mit Aktenkunde. Dadurch vermittelt der Lehrgang trotz der knappen Unterrichtszeit eine gute Grundlage sowohl im Bereich der Schriftgutverwaltung als auch des Archivs. Beide Gebiete werden bewusst in einem Kurs behandelt, da sie auch in der täglichen Arbeit in vielfältiger Weise aufeinander bezogen sind. Ab der zweiten Kurswoche werden Testklausuren geschrieben. Zudem fertigt jeder Teilnehmer eine schriftliche Hausarbeit an, in der das Gelernte auf den jeweils eigenen Arbeitsbereich angewendet werden soll. Aufgelockert werden die vier Unterrichtswochen durch fachspezifische Exkursionen (z. B. Papiermuseum, Besuch von Registraturen, Archiven und Restaurierungsbetrieben). Zum Abschluss der Prüfung erhält jeder Teilnehmer ein Zeugnis mit den Fachnoten und einer Gesamtzensur.
Auch 2011 wird wieder ein Kurs angeboten. Den Flyer und das Anmeldeformular können Sie hier herunterladen.